
Über Grönland kann man wohl nicht genug schreiben. Grönland ist bunt, Grönland ist vielfältig, Grönland ist ungewöhnlich ... es duftet nach exotischen Gerüchen, die Menschen kommen aus Pakistan, Afrika, Marokko ... und aus Deutschland! Grönland ist das ärmste Viertel Oslos, es ist ein Einwandererviertel. Dreckig, inspiererend, heruntergekommen, farbenfroh - ein Basar, auf dem Menschen unterschiedlicher Herkunft einen Platz haben. Grönland bietet mir die Möglichkeit das Gefühl zu haben, nicht in Norwegen zu sein. I det hele tatt - überhaupt nicht. Hier wimmelt es nur von Einwandererläden. Ich kaufe Oliven, Pita-Brot, Humus, Schafskäse und Avokado. Einen Einkauf im norwegischen Supermarkt mit Wahlfischsteak und Fischpudding kann man damit, wenn man möchte, vermeiden. Und wenn es einen Deutschen nach der Heimat sehnt, dann kann auch Grönland Abhilfe verschaffen. Apfelschorle und deutsches Jogurth gibt es bei Lidl und das Goethe-Insitut hat eine wunderschöne, ruhige Bibliothek mit einem großen Angebot an neuer deutscher Belletristik, Filmen und Hörspielen.
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