Pharaonen in Ägypten wurden nach ihrem Tod prunkvoll beigesetzt. Kunstvoll wurden Sarkophage hergestellt, die Körper einbalsamiert und Grabkammer mit einem ganzer Hausstand eingerichtet. Oft wurden auch Sklaven dort mit eingesperrt.
Ähnlich kann man sich dies bei mächtigen Wikingern vorstellen. Anführer und wichtige Personen wurden damals in ihren Booten beerdigt. Dies geschah zum Beispiel nach dem Tod einer mächtigen Wikingerfrau, die im 24-Meter-langem und 5-Meter-breitem Oseberg-Schiff beigesetzt wurde. Auf diesem nordischen Schiff wurde eine Grabkammer, in der Form eines hölzernen Zeltes, errichtet. Darin wurde die Frau, auf ihrem Bett liegend, beigesetzt. Dazu bekam sie wahre Schätze mit ins Jenseits "geliefert". Die Wikinger glaubten nämlich, dass man im Tode vor den selben Herausforderungen stünde, wie im Leben. So wurde eine Magde mit beerdigt, Pferde wurden in der Grabkammer gefunden, dazu noch allerhand Ausstattung des Alltages, wie zum Beispiel Werkzeug, Küchengeräte und Lebensmittel.
Eindrucksvoll sind diese Schiffe, die noch vor ihrer Verwendung als Grabkammer, über Jahre verwendet wurden. Die Wikinger fuhren mit diesen Gefährten bis nach England, Island, Grönland, Amerika, Russland und ins Mittelmeer. Die Schiffe waren ganz flach und leicht gebaut, so dass sie schnell waren und sich auch in seichten Gewässern gut eigneten.
Samstag, 15. März 2008
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